Was uns diese Woche bewegt

Gibt's zu Weihnachten ein Geschenk?

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Im Leben eines Redakteurs der Kirchenzeitung tauchen manche Themen immer wieder auf. Ostern zum Beispiel. Oder Weihnachten. Das ist jedes Jahr der Anlass, darüber nachzudenken, mit welchem neuen Inhalt wir unsere Leserinnen und Leser zum doch immer gleichen Thema überraschen können. Gerade in diesen Tagen machen wir uns Gedanken über die Weihnachtsausgabe des Kirchenboten. Lassen Sie sich überraschen!

Beim Stichwort Weihnachten kommen wir auch zu einem weiteren Aspekt der Berichterstattung, der uns oft bewegt: Was verschenken wir zu Weihnachten? Der Kirchenbote bietet seinen Abonnenten auch 2026 wieder ein besonderes Schnäppchen: ein vergünstigtes Abo zum Verschenken. Wie das genau aussieht, steht demnächst in unserem gedruckten Magazin. Und bei der Frage, wann der richtige Zeitpunkt für die dafür nötige Annonce ist, entspann sich ein Dialog unter drei Kollegen.

Es reiche kurz vor Weihnachten, er gehe sowieso immer am 23. Dezember noch einmal los, um Geschenke zu kaufen – obwohl er stets früh damit beginne. Es müsse im November sein, sagte eine andere Kollegin, die meist früh dran ist. Von dritter Seite kam dann der Satz, den ich als „Totschlagargument“ für jede Weihnachtsfreude bezeichnen würde: „Wir schenken uns nichts!“

Man hört das ja öfter. Die Begründungen sind vielfältig. „Wir haben doch schon alles“, heißt es. „Mein Mann wünscht sich einfach nichts“, kommt auch vor. Ja, das mag unter diesen Umständen kompliziert sein, aber geht das nicht am Ursprung des Weihnachtsfestes vorbei? Wir bekommen alle ein Kind geschenkt. Und weil uns das so freut, machen wir uns Geschenke. Manchmal merke ich mitten im Jahr, dass sich ein Familienmitglied oder ein guter Freund über etwas freuen würde, was er gerade gesehen hat. Dann strenge ich mich nach Kräften an, um den Gedanken daran nur nicht zu vergessen und bis zum Erwerb eines Weihnachtsgeschenks im Kopf zu behalten.

Es kann ja auch ein Abo des Kirchenboten sein.