Marienhospital Osnabrück

Leitung gesichert

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Porträt Tepe und Jarzyna
Nachweis

Foto: MHO/Ute Laumann

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Mit Christian Teepe (links) und Thomas Jarzyna übernimmt ein eingespieltes Duo die kommissarische Leitung der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Marienhospital Osnabrück.

Zwei erfahrene Mediziner übernehmen die kommissarische Leitung der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Marienhospital Osnabrück. Damit sei die Kontinuität gesichert, heißt es in einer Mitteilung des Krankenhauses.

Das Marienhospital Osnabrück (MHO) der Niels-Stensen-Kliniken setzt in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie auf ein bewährtes kollegiales Leitungsmodell. Mit den promovierten Medizinern Thomas Jarzyna und Christian Teepe übernimmt ein eingespieltes Duo die kommissarische Leitung der Abteilung. Damit werde eine nahtlose und qualitativ hochwertige Patientenversorgung des zertifizierten viszeral-onkologischen Zentrums sichergestellt, heißt es in einer Mitteilung der Niels-Stensen-Kliniken.

Die Personalentscheidung ist eine Reaktion auf die Tatsache, dass der Aufsichtsrat der Niels-Stensen-Kliniken einem Teil des mit dem städtischen Klinikum anvisierten viszeralmedizinischen Konzepts überraschend nicht zugestimmt hat.

Das neue Führungsmodell basiert auf einer klaren Rollenverteilung: Thomas Jarzyna (62), der bereits seit 33 Jahren dem MHO angehört, übernimmt die medizinisch-fachliche Verantwortung als Leitender Oberarzt. Die organisatorische Steuerung der Klinik wird durch Christian Teepe (42) als Geschäftsführender Oberarzt wahrgenommen, der seit zehn Jahren Teil des Hauses ist.

"Kollegiales System mit stabilem Team"

„Durch dieses kollegiale System und das seit Jahren stabile Team unserer Fachärzte ist die Patientenversorgung auf gewohnt hohem Qualitätsniveau gesichert“, so Carsten Oberpenning, Krankenhausdirektor am Marienhospital Osnabrück. Die enge Zusammenarbeit der beiden Führungskräfte ermöglicht es, sowohl medizinische Exzellenz als auch organisatorische Effizienz kurzfristig und professionell zu gewährleisten.

Mit dem Wechsel an der Spitze endet zugleich eine Ära: Christoph Nies hat die Allgemein- und Viszeralchirurgie am MHO 24 Jahre lang geleitet und den Fachbereich maßgeblich geprägt. Carsten Oberpenning würdigt das Engagement des langjährigen Chefarztes: „Prof. Dr. Nies hat über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg wichtige Akzente gesetzt und die Viszeralchirurgie am Marienhospital kontinuierlich weiterentwickelt. Wir danken ihm herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz und seine prägende Arbeit.“

Der Abschied aus der Chefarztposition bedeutet jedoch keinen vollständigen Rückzug aus der Klinik. Prof. Dr. Nies wird das MHO im Ruhestand weiterhin unterstützen. Sein Fokus liegt dabei auf der endokrinen Chirurgie, insbesondere auf Eingriffen an der Schilddrüse, der Nebenschilddrüse und den Nebennieren – ein Bereich, in dem er seine langjährige Expertise gezielt einbringen wird.

Die strategische Vision des Marienhospitals bleibt unverändert: Das Ziel ist die Bündelung medizinischer Leistungen, um hochkomplexe Eingriffe langfristig und sicher in der Region Osnabrück anbieten zu können. Das MHO wird den Weg der Kooperationsgespräche konsequent weitergehen, um die Zukunft der Viszeralmedizin vor Ort zu festigen und stetig weiterzuentwickeln.

 

Das Marienhospital Osnabrück ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit 630 Betten auf medizinisch und pflegerisch höchstem Niveau. Die 2300 Mitarbeitenden versorgen jährlich etwa 35.000 stationäre und knapp 90.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Die Einrichtung an der Bischofsstraße im Herzen von Osnabrück ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover und gehört zum Verbund der Niels-Stensen-Kliniken.