Entdeckertour von der Alten Dorfstelle Wahn nach Renkenberge
Was ist Heimat?
Foto: Frank Rickermann/Hümmlinger Pilgerweg e.V.
Außergewöhnliche Pilgertour mit einer wichtigen Frage im Gepäck
Vom Hümmling-Dom an der alten Dorfstelle Wahn aus führte die rund zehn Kilometer lange Route durch Felder und über Wege in Richtung Renkenberge. Inhaltlich stand die Pilgertour ganz im Zeichen der Frage nach Heimat: Wo fühle ich mich zu Hause? Was bleibt, wenn sich Orte verändern? Und was trage ich an Heimat in mir, unabhängig davon, wohin ich gehe?
Eine willkommene Unterbrechung war die Trinkpause am Uhlenberg mit kühlen Getränken, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern augenzwinkernd als „WM-Trinkpause“ bezeichnet wurde. Auf dem weiteren Weg gab Birgit Kuper-Gerdes am Kieswerk Einblicke in die sich wandelnde Landschaft. Dabei wurde deutlich, wie sehr sich vertraute Bilder von Heimat im Laufe der Zeit verändern können.
Im Sporthaus des SV Renkenberge wurden die Pilgerinnen und Pilger anschließend mit Kaffee und Kuchen empfangen. Für viele Teilnehmer wurde hier spürbar, dass Heimat auch dort entsteht, wo Menschen einander Raum geben und Gastfreundschaft leben.
Der Rückweg zum Startpunkt erfolgte entspannt im Bus. Begleitet wurde die Gruppe von Andrea Schmees, Cathrin Terhorst und Karin Rammert. Die drei Pilgerbegleiterinnen des Vereins Hümmlinger Pilgerweg sorgten dafür, dass sich alle gut aufgehoben fühlten.
Am Ende des Tages blieb für viele die Erkenntnis: Heimat ist nicht nur ein Ort. Sie wächst dort, wo Menschen miteinander unterwegs sind, einander begegnen und ihre Geschichten teilen. So wurde die Entdeckertour zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis.