Was uns diese Woche bewegt
Neue Folgen von "Platt inne Kärke"
Manchmal sind es gerade die eher verborgenen Orte, die uns besonders berühren – die uns innehalten und still werden lassen. Wie das alte Wegekreuz abseits der Hauptstraße, wie ein verwitterter Grabstein am Rand des Friedhofs, wie die kleine Bank unter einem mächtigen Baum mit dem weiten Blick ins Grüne. Von solchen Plätzen erzählt ab jetzt der Arbeitskreis Platt inne Kärke. Auf Plattdeutsch und in der hochdeutschen Übersetzung.
Vier Beiträge gibt es ab jetzt, immer mittwochs in jeder Woche auf unserer Internetseite. Sie stammen von Maria Mönch-Tegeder, Bernd Büter, Hildegard Pool und Renate Fuest. Gemeinsam mit Til Beckers bilden sie den Arbeitskreis Platt inne Kärke. Seit vielen Jahren setzt sich die Gruppe unter dem Dach des Emsländischen Heimatbundes dafür ein, der plattdeutschen Sprache im Kirchenraum mehr Gewicht zu verleihen.
Leserinnen und Leser des „Kirchenboten“ kennen die Beiträge der Gruppe sicher schon. Es gab in den vergangenen Jahren sowohl in der Druckausgabe als auch auf der Homepage zum Beispiel Serien zu kirchlichen Gedenktagen, zur Fastenzeit, zu Glaubensorten oder zu den Werken der Barmherzigkeit. Außerdem lädt der Arbeitskreis immer wieder zu plattdeutschen Lesungen in verschiedenen Kirchen ein.
Die neue Reihe dreht sich um besondere, manchmal versteckte Orte. Wie die mächtigen Hünengräber, ein Kreuz mit Geschichte, eine ungewöhnliche Kirche unter freiem Himmel und ein Notfriedhof. Die Serie nimmt Sie dabei mit durch das Emsland und in die nahen Niederlande. Und vielleicht bekommen Sie nach der Lektüre Lust, sich die Plätze bei einem Ausflug auch mal selbst anzuschauen. Herzliche Einladung!