Reaktionen aus dem Norden

Bischof Wilmer wechselt nach Münster

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Zwei Bischöfe sitzen nebeneinander
Nachweis

Foto: Ulrich Waschki

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Kürzlich bei der Bischofskonferenz: Die Bischöfe Heiner Wilmer aus Hildesheim (l.) und Dominicus aus Osnabrück

Papst Leo XIV. hat Bischof Heiner Wilmer SCJ zum Bischof von Münster ernannt. Die Ernennung wurde heute um 12 Uhr in Rom und Münster bekannt gegeben. Bischof Wilmer ist seit 2018 Bischof von Hildesheim. Bis zu seiner Einführung am 28. Juni (Sonntag) in Münster bleibt er Bischof von Hildesheim. Reaktionen aus dem Norden.

Verschiedene Medien hatten es schon eine halbe Stunde zuvor gemeldet: Papst Leo XIV. hat den Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer zum Bischof von Münster ernannt. Die Ernennung wurde heute um 12 Uhr in Rom und Münster bekannt gegeben. Bischof Wilmer ist seit 2018 Bischof von Hildesheim. Bis zu seiner Einführung am 28. Juni (Sonntag) in Münster bleibt er Bischof von Hildesheim, hat aber laut Kirchenrecht nur die eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten eines Diözesanadministrators. Reaktionen aus dem Norden.

Der Osnabrücker Bischof Dominicus Meier OSB gratuliert mit folgenden Worten: „Der neue Bischof von Münster stammt aus dem Bistum Osnabrück – viel besser kann man die nachbarliche Verbundenheit zwischen unseren Bistümern nicht ausdrücken. Für seine neue Aufgabe wünsche ich Heiner Wilmer im Namen des Bistums Osnabrück und auch persönlich alles Gute und Gottes Segen. Und ich wünsche Dir, lieber Heiner, viel Kraft für die zwei Ämter als Bischof des mitgliederstärksten Bistums in Deutschland und als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. 

Wir hatten schon viele Anknüpfungspunkte und Begegnungen in der Metropolie der Bistümer von Hamburg, Hildesheim und Osnabrück. Auch wenn Du diese bald verlässt, freue ich mich doch, die gute Zusammenarbeit über Bistumsgrenzen hinweg fortsetzen zu können und weiter miteinander unterwegs zu sein.“ 

Der Hildesheimer Generalvikar Martin Wilk erklärt: „Mit der Berufung von Bischof Heiner nach Münster ist absehbar, dass für das Bistum Hildesheim in den kommenden Monaten eine prägende Wegstrecke zu Ende gehen wird. In den vergangenen Jahren hat er unser Bistum in herausfordernden Zeiten mit Klarheit, geistlicher Orientierung und großer Verantwortung begleitet. Dafür sind wir ihm von Herzen dankbar.“

Weihbischof Martin Marahrens (Hildesheim) fügt hinzu: „Bischof Heiner Wilmer hat unserem Bistum wichtige Impulse gegeben und vieles angestoßen. Besonders wertvoll war dabei seine unkomplizierte Nähe zu den Menschen, gerade auch zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dafür bin ich ihm persönlich und im Blick auf unser Bistum sehr dankbar. Zugleich, so Wilk, bleibe das Bistum handlungsfähig und orientiert: „Viele engagierte Menschen tragen Verantwortung in unserem Bistum. Gemeinsam werden wir die kommenden Schritte verlässlich gestalten.“

Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße hat dem neuen Bischof von Münster, Heiner Wilmer, herzlich zu seiner Ernennung gratuliert. „Mit großer Freude habe ich die Ernennung von Heiner Wilmer zum Bischof von Münster aufgenommen. Ich gratuliere ihm sehr herzlich zu dieser neuen und verantwortungsvollen Aufgabe“, erklärte Erzbischof Heße am Donnerstag, nachdem die Ernennung Wilmers in Münster verkündet wurde. Gleichzeitig verwies der Hamburger Erzbischof auf die besondere Verbundenheit zu Wilmer: „Mit seinem bisherigen Wirken als Bischof von Hildesheim ist er uns im Erzbistum Hamburg in besonderer Weise verbunden. Ich habe ihn in den vergangenen Jahren in unserer Metropolie als einen zugewandten und zugleich klaren Bischof erlebt.“

Erzbischof Heße richtet seine Worte auch an die Menschen in Hildesheim: „Ich denke heute auch besonders an unsere Brüder und Schwestern im Bistum Hildesheim, die einen guten Bischof verlieren und sich nun auf eine Vakanz bis zur Ernennung eines Nachfolgers einstellen müssen. Ich bin mir sicher, dass sie diese Zeit gut gestalten werden.“ Abschließend wünschte Erzbischof Heße dem neuen Bischof für seinen Dienst Gottes Segen: „Für seinen Dienst in Münster wünsche ich ihm Gottes reichen Segen und die nötige Zuversicht, die Menschen im Glauben zu stärken und Kirche in herausfordernden Zeiten mit Hoffnung zu gestalten. Möge er den Menschen nahe bleiben und ihnen Zuversicht schenken.“

wird fortgesetzt