Leserinnen- und Leserbefragung zum Jahresstart

Erzählen Sie uns von der Liebe!

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Paar mit Herz
Nachweis

Foto: istockphoto/gpointstudio

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Welche Geschichte sich wohl hinter dieser Liebe verbirgt?

Wir wollen das neue Jahr wundervoll beginnen lassen. Mit dem schönsten Thema, das es gibt: Liebe. Und wir bitten Sie, liebe Leserinnen und Leser, uns dabei zu unterstützen. Schreiben Sie uns von der Liebe Ihres Lebens! Teilen Sie Ihre Erfahrungen und machen Sie anderen damit eine Freude!

Vor einigen Wochen zappte ich am Abend durch das Fernsehprogramm. Es lief ein Liebesfilm: „E-Mail für dich“ mit Meg Ryan und Tom Hanks aus dem Jahr 1998. Ich blieb hängen: Es war der erste Liebesfilm, den ich gesehen habe, damals auf einer Videokassette, mit meiner Cousine und einer Schüssel Chips zwischen uns. Der Film hat mich als Zehnjährige berührt: Ich fieberte mit, als das Happy End in Gefahr geriet, und mir traten Tränen in die Augen, als es schließlich doch zum finalen Kuss kam.

Liebesgeschichten wie diese bewegen uns. Wir leiden, hoffen, warten auf das große Glück – und wünschen uns im Stillen, so etwas auch selbst erleben zu dürfen. Egal ob in der Literatur, im Film oder im echten Leben: Jeder liest oder hört gerne von der Liebe, von der Aufregung des Anfangs, vom Kribbeln im Bauch, von der Sehnsucht zueinander.

Auch die Bibel erzählt von der großen Liebe, etwa bei Abraham und Sara. Die Liebe der beiden ist stärker als ihre Kinderlosigkeit. Oder von König David und Batseba, deren Liebe zwar mit der Sünde des Ehebruchs begann, die letztlich aber von Gott gesegnet war. Ihr zweiter Sohn Salomo wurde zum Herrscher über Israel. Und nicht zu vergessen: Maria und Josef. Er nahm Jesus als Sohn an und ertrug die Flucht vor Herodes – um Gottes, aber sicherlich auch um Marias Willen.

Und natürlich gibt es einen Heiligen, der sich um die Belange der Liebenden kümmert: Valentin, der am 14. Februar 269 in Rom als Märtyrer starb. Der Legende nach soll der Priester trotz eines Verbots des römischen Kaisers Liebespaare nach einem christlichen Ritus getraut haben. Und er soll Paaren mit Eheproblemen beigestanden haben. Denn auch das gehört zu Beziehungen: Streit, Ärger und Konflikte. Und manchmal scheitern Beziehungen, Partnerschaften zerbrechen, Ehen werden geschieden. 

Und wie steht es um meine Liebesgeschichte? Die begann 2008:  Ich studierte in Osnabrück, war fußballbegeistert und ging regelmäßig zu den Heimspielen des VfL Osnabrück. Als ich gefragt wurde, ob ich im Stadion Teil des Videowand-Teams werden wollte, sagte ich sofort zu. Mein heutiger Mann arbeitete damals in der Marketingabteilung des Vereins. In der kleinen Sprecherkabine, zwischen Torjubel, Stadionwurst und Werbejingles, funkte es zwischen uns.

Was mir an ihm sofort gefiel? Seine Ruhe, sein Einsatz für andere und sein Organisationstalent. Selbst in stressigen Situationen, wenn die Technik streikte, blieb er gelassen. Er half, wo er konnte, war immer ansprechbar und versuchte, jedes Problem zu lösen. Er packte an – das imponierte mir. Wir haben unser Happy End gefunden und sind seit fünf Jahren verheiratet.

Was ist Ihre Liebesgeschichte?

Nun kennen Sie meine Liebesgeschichte. Wie ist Ihre? Schreiben Sie uns vom ersten Kennenlernen, von Schmetterlingen im Bauch, vom Verliebtsein. Aber auch von Streit und schwierigen Zeiten, von Scheitern und Versöhnung. Wir möchten Ihre Geschichten zum Valentinstag in der Kirchenzeitung veröffentlichen – und anderen Menschen einen Moment Liebe schenken.

Sie können uns schreiben an: Verlagsgruppe Bistumspresse, „Liebe“, Postfach 26 67, 49016 Osnabrück oder per E-Mail: redaktion@bistumspresse.de

Kerstin Ostendorf