Podcast des Bistums Osnabrück

"Isses Sünde?"

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Mit einem Plakatmotiv wirbt der Podcast Isses Sünde für sich
Nachweis

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Ob es Sünde sein kann, die AfD zu wählen - darum geht es im Podcast. Foto: Screenshot

Einen neuen Podcast hat das Bistum Osnabrück angeschoben. Zwei Mitarbeiter und ein Moderator gehen der Frage nach, ob dieses oder jenes Sünde ist. Zum Beispiel, die AfD zu wählen.

Im neuen wöchentlichen Podcast des Bistums Osnabrück „Isses Sünde…? Der Podcast über alles, was richtig, falsch und richtig falsch ist“ fragen sich Alexander Rolfes und Urs von Wulfen, bei welchen aktuellen und teilweise alltäglichen Entscheidungen es sich um Sünden handelt. Unterstützt werden sie durch Moderator Christoph Tiemann, der darauf achtet, dass die Unterhaltung nicht abschweift und mithilfe der „pastoralen Hupe“ sich anbahnende Predigten verhindert.

Nach einer Definition des Begriffs „Sünde“ als „Verfehlung des Ziels“ von einer „himmlischen Stimme“ beginnt die erste Folge. Passend zur Europawahl lautet die Frage: „Isses Sünde, die AfD zu wählen?“ In der etwa 30-minütigen Folge stellen sich Rolfes und von Wulfen grundsätzliche und spezifische Fragen, beispielsweise ob die Kirche Wahlempfehlungen geben sollte, ob Jesus ein Konservativer oder Revolutionär war oder ob die Linke genauso links ist wie die AfD rechts. Ebenfalls werden das Grundgesetz und einzelne Wahlprogramme thematisiert: „Die Bischöfe stellen sich in Ihrem Schreiben auf die Seite des Grundgesetzes und sagen, die AfD und alles, was die AfD macht, bedroht die Werte des Grundgesetzes.“ Die beiden Männer betrachten die Fragen sowohl im christlichen, politischen als auch im geschichtlichen Kontext und bringen zum Teil persönliche Erfahrungen mit ein. Abschließend fasst das Trio die Diskussion zusammen und kommt zu einer Beantwortung der Ausgangsfrage.

In der nächsten Folge wird sich das Trio damit beschäftigen, ob es Sünde ist, Coca-Cola zu trinken oder fremdzugehen. Verfügbar sind die Folgen auf der Internetseite des Bistums Osnabrück oder auf Spotify, Apple Podcasts, Podimo und auf dem YouTube-Kanal des Bistums. 

Janne Aufderhaar