Katholische Schule in neuem Gebäude

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Kindergruppe und Grundschulleiter vor Schulgebäude
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Foto: Marco Heinen

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Grundschulleiter Bernhard Baumanns freut sich, dass in der neuen Schule nun endlich der Unterricht beginnen kann.

Lübeck. Nach Jahren in provisorischen Schulräumen, des Suchens nach einem geeigneten Grundstück und des Ringens um die Finanzierung haben die 115 Schülerinnen und Schüler, zehn Lehrkräfte und acht Erzieher sowie Mitarbeiter der katholischen Johannes-Prassek-Schule (JPS) am Montagmorgen ihr neues Schulgebäude in der Welsbachstraße in Lübeck in Besitz genommen. „Danke sage ich allen, die dabei geholfen haben, dass wir heute in dieser großartigen Schule sein können“, so Schulleiter Bernhard Baumanns in einer Ansprache. „Frieden in der Schule und in der Welt“, das sei der Auftrag, den die Kinder und die Beschäftigten von Gott mit auf den Weg bekommen hätten. Passend dazu stimmten die Grundschüler das Lied „Frieden für die Kinder“ an.

2011 mit nur 18 Kindern gestartet, hat die JPS nun den 5,5 Millionen Euro teuren Neubau auf dem ehemaligen Hubschrauberlandeplatz an der Possehlstraße bezogen. Noch ist nicht alles fertig, die Handwerker werden noch bis nach Ostern zu tun haben und waren auch bei der Inbetriebnahme des Gebäudes wieder voll im Einsatz. Getragen wird die Privatschule von der Schweriner Bernostiftung und der Kinder-Wege gGmbH.

„Wir sind alle sehr gespannt, sehr freudig und glücklich, dass wir jetzt endlich hier im Neubau Schule gestalten können“, erläuterte Baumanns beim Öffnen der Schultür. Sichtlich berührt sprach er von einem „schier unbeschreiblichen Gefühl“ und erinnerte dabei mit großer Dankbarkeit an seinen langjährigen Mitstreiter Joachim Karschny, ehemals Geschäftsführer der Kinder-Wege gGmbH, der Ende Januar überraschend verstorben war. „Wir hoffen in seinem Sinne und im Sinne Johannes Prasseks, die Schule erfolgreich in die Zukunft zu führen.“ 

Davon ist Dr. Christopher Haep, Stiftungsdirektor der Bernostiftung und Geschäftsführer der Johannes-Prassek-Schule gGmbH, überzeugt. „Es ist wirklich beachtlich, was hier in kürzester Zeit auf dem Gelände entstanden ist“, so Haep, „Dieser Neubau eröffnet ganz neue Perspektiven.“

nkz