Bundes-kfd zeichnet Frauen aus dem Bistum Osnabrück aus

Preise für Geeste und Lingen

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Frauen bekommen Preis
Nachweis

Foto: kfd/Doreen Bierdel

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Frohe Gesichter: die Preisträgerinnen der Marianne-Dirks-Stiftung, darunter auch Frauen aus Geeste und Lingen.

Wie gelingt es heute, Frauen miteinander zu vernetzen, Gemeinschaft zu stärken und neue Perspektiven zu eröffnen? Nach Antworten auf diese Fragen hatte die Marianne-Dirks-Stiftung der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands gesucht – und diese unter anderem bei den kfd-Gruppen in Geeste und Lingen-Baccum gefunden. Dafür gab es jetzt in Mainz Preise.

Zur Verleihung des Mutmachpreises der Marianne-Dirks-Stiftung hatte der Bundesverband kfd-Gruppen aus ganz Deutschland eingeladen, unter dem Motto „Kraft schöpfen. Mut machen", ihre Ideen einzureichen. Die Jury hatte es nicht leicht, sich bei der Vielzahl an Einreichungen auf die ersten drei Gewinnergruppen festzulegen. „Die Bewerbungen haben eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig Frauen heute Gemeinschaft gestalten, Verantwortung übernehmen und andere ermutigen, selbst aktiv zu werden“, betonte die Jury. Das Ergebnis von Mama Café, Organisationsmodell, Trommel-Auftritten und Poetry-Slams zeigt die Vielfalt an Ideen, um andere Frauen zu inspirieren und den Verband zu stärken. 

zwei Frauen mit Urkunde
Freude über den zweiten Platz: Waltraud Vehring (l.) und Veronika Viet von der kfd in Geeste.

Den ersten Platz belegte die kfd-Gruppe St. Dionysius aus Havixbeck mit ihrem Projekt „Mama Café“. Mit einem regelmäßigen Treffpunkt für junge Mütter und ihre Kinder hat die Gruppe ein niedrigschwelliges Angebot geschaffen, das Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung ermöglicht. Bewusst findet das Angebot nicht im Pfarrheim, sondern in einem inklusiven Ladenlokal statt. Die Jury würdigte insbesondere die nachhaltige Ausrichtung des Projekts, die gezielte Ansprache junger Mütter sowie die erfolgreiche Vernetzung und Mitgliedergewinnung. 

"kfd...einmal anders gedacht"

Die kfd-Gruppe St. Antonius aus Geeste erreichte mit ihrem Projekt „kfd … einmal anders gedacht“ den zweiten Platz. Die kfd-Frauen entwickelten ein neues Organisationsmodell, nachdem sich kein neuer Vorstand finden ließ. Durch die Verteilung von Verantwortung auf mehrere Teams, neue Beteiligungsmöglichkeiten und eine zeitgemäße Kommunikation gelang es, die Zukunft der kfd-Gruppe zu sichern und neue Frauen für ein Engagement zu gewinnen. Veronika Vieth und Waltraud Vehring nahmen in Mainz den mit 1000 Euro dotierten Preis mit großer Freude entgegen. Über den dritten Preis durfte sich die kfd-Gruppe St. Konrad in Mannheim freuen. Die „Trommelmädels talita kum“ stehen seit mehreren Jahren für kreative und öffentlichkeitswirksame Frauenarbeit. Mit ihren Auftritten machen sie Frauen sichtbar, stärken Gemeinschaft und bringen neue Menschen mit der kfd in Kontakt. 

Darüber hinaus vergab die Marianne-Dirks-Stiftung erstmals einen Sonderpreis. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Poetry Slam – setzt Zeichen für Menschenwürde, Solidarität und Demokratie“ der Lingener kfd-Gruppen St. Antonius Baccum, St. Josef Laxten sowie St. Marien in Brögbern/Damaschke. Das Projekt erreichte mit rund 900 Besucherinnen und Besuchern eine außergewöhnliche öffentliche Resonanz. Obwohl das Projekt aufgrund seines einmaligen Charakters nicht in allen Punkten den Kriterien des Mutmachpreises entsprach, entschloss sich die Marianne Dirks Stiftung, dieses besondere Engagement mit einem Sonderpreis zu würdigen. 

 

kb

Die Marianne-Dirks-Stiftung ist die Stiftung der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). Sie wurde 2004 gegründet und setzt sich für die Interessen, Rechte und Chancen von Frauen ein. Mit dem Mutmachpreis zeichnet die Stiftung alle zwei Jahre Projekte aus, die Mut machen, Gemeinschaft fördern und andere Frauen inspirieren. Die Ausschreibung 2025/2026 stand unter dem Motto „Kraft schöpfen. Mut machen.“.