Was uns diese Woche bewegt
So viele Erinnerungen zum Jubiläum
Was uns diese Woche bewegt – so heißt diese Rubrik. Der Titel deutet es schon an: Hier erzählen wir jede Woche, was bei uns in der Kirchenboten-Redaktion so los ist – was wir erleben, was uns freut, ärgert, nachdenklich macht oder überrascht.
Diese Woche aber sind wir wirklich wortwörtlich bewegt. Seit unserem Aufruf im Magazin, uns von Erlebnissen mit dem Kirchenboten zu berichten, haben wir bereits einige Anrufe und Mails von Leserinnen und Lesern erhalten. So viele Erinnerungen– und jede einzelne hat ihren eigenen Zauber.
Da ist zum Beispiel der Anruf des Ehepaares aus Hagen am Teutoburger Wald. Wo sie sich kennengelernt haben? Über eine Anzeige im Kirchenboten! Nächstes Jahr feiern die beiden Goldene Hochzeit. Der Kirchenbote ist ihnen seitdem „heilig“. Und die Original-Ausgabe von damals liegt natürlich sicher verwahrt zu Hause.
Oder das Telefonat, das ich mit einem älteren Leser aus Kloster Oesede geführt habe. Er hat den Kirchenboten schon als Kind ausgetragen – trotz ordentlicher Angst vor Hunden. Ein paarmal hat er sogar sein Taschengeld für das Porto ausgegeben, um die Ausgabe für einen Hofbesitzer und Hundehalter mit der Post zuzustellen. Heute schmunzelt er darüber. Dem Kirchenboten ist er treu geblieben. Sogar eine Original-Ausgabe des Kirchenboten zum Tod von Bischof Wilhelm Berning hat er aufbewahrt.
Dann ist das die Mail eines Priesters, der durch ein Kibo-Interview mit dem damaligen Regens Hermann Wieh den entscheidenden Anstoß bekam, seinen Eltern von seinem Berufswunsch zu erzählen. Und die Zuschrift einer 88-jährige Leserin, die seit 1962 Abonnentin des Kirchenboten ist! Mittlerweile ist sie fast blind. Im E-Paper kann sie das Magazin weiterhin selbstständig lesen, indem sie die Texte groß zoomt oder die Vorlesefunktion nutzt. Dafür ist sie sehr dankbar.
All diese Geschichten – und noch viele mehr – gibt’s in unserer Jubiläumsbeilage zum 100-jährigen Bestehen im Juni ausführlich zu lesen. Bis dahin sammeln wir fleißig weiter. Melden Sie sich gerne, wenn Sie auch ein Erlebnis mit dem Kirchenboten haben! Wir freuen uns über jede Zuschrift und jeden Anruf!
Die bisherigen Rückmeldungen haben uns jedenfalls bereits ordentlich bewegt. Und dieses Gefühl nehmen wir gerne mit in unseren Redaktionsalltag.