Ausstellung der Artländer Friedensstelen

Sögeler Friedenswochen

Image
Eine Gruppe von Menschen steht mit mehreren Veranstaltungsplakaten vor einer Skulptur
Nachweis

Sr. Dolores

Caption

Für den Pfarrgemeinderat St. Jakobus Sögel und den Kirchenvorstand der Evangelischen Markusgemeinde werben für den Frieden- von links nach rechts: Brigitte Heller, Maria Thünemann, Kerstin Arents, Stella Jakobs, Richard Pomberg, Doris Lüllmann, Roswitha Hölscher und Carmen Jakobs

Vom 19. September bis zum 5.Oktober laden in Sögel die evangelische Markusgemeinde und die katholische Gemeinde St. Jakobus unter dem Motto „Viele Wege – Viele Farben – Ein Ziel: Frieden“ zu einem vielfältigen und kostenlosen Programm ein. Anlass ist die Ausstellung der Artländer Friedensstelen in der St.-Jakobus-Kirche. 

Die sechs Stelen stehen im Altarraum und tragen ausgestanzte Worte für Frieden in unterschiedlichen Sprachen. Mit ihren leuchtenden Farben setzen sie ein sichtbares Zeichen der Hoffnung.  Über zwei Wochen hinweg eröffnet das Programm unterschiedliche Zugänge zum Thema Frieden mit Gottesdiensten, Vorträgen, Musik, Ausstellungen und Begegnungen. Die Pastorale Koordinatorin Maria Thünemann hat das Programm gemeinsam mit den beiden Kirchengemeinden entwickelt. „Die Hoffnung auf Frieden zum Leuchten bringen, soll mehr sein als ein frommer Wunsch angesichts der Zerbrechlichkeit in unserem Innersten, in den Familien und Gemeinschaften, in Orten wie Sögel oder auf der ganz großen Weltbühne“, betont Thünemann. 

Den Auftakt bildet am Samstag, 19. September, um 17 Uhr eine besonders gestaltete Messe in St. Jakobus unter Mitwirkung der Schulband der Oberschule Sögel (Leitung Jürgen Jansen) und einer Vernissage sowie Begegnung unter dem Titel „Farben des Friedens – Friedensstelen sprechen lassen“. 

Zu den besonderen Programmpunkten gehört unter anderem die Aktion „Flucht-Wege und Wege zum Frieden“. Nach einem gemeinsamen Weg von der Markuskirche zur St.-Jakobus-Kirche und einem „Friedenshappen“ berichtet die Jesidin und IS-Überlebende Sameera Alsilo aus Oldenburg von ihren Erfahrungen. Sie widmet sich der Frage, wie Frieden nach Krieg, Gewalt und Verfolgung wachsen kann.

Auch der Theologe und Märchenerzähler Heinrich Dickerhoff gestaltet einen Abend mit Geschichten und Musik bei einem Glas Wein. 

Zudem richten sich an den Vormittagen altersgerechte Angebote an Schulen und Kindertagesstätten. Neben vielen weiteren Programmpunkten findet täglich die „Offene Kirche St. Jakobus“ statt mit Stationen und Angeboten zum Thema Frieden für Jung und Alt.

Gisela Arling

Das vollständige Programm der Friedenswochen ist im Internet unter www.pfarrverbund-soegel.de abrufbar.