„Gott segne euch alle!“

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Caritas Treffen
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Foto: Caritas im Norden

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Caritas im Norden trifft Caritas in der Ukraine. 3. v. li.: Mathias Thees, 4. v. re.: Volodymyr Chorniy. 

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges hat die Caritas im Norden fast 120 Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine gebracht. Nun trafen sich die Projektpartner der Caritas-Ukrainehilfe in Krakau zu einem Arbeitstreffen.

Seit fast 25 Jahren hilft die Caritas im Norden in der Ukraine. Seit Kriegsausbruch ist die Unterstützung aber besonders groß: Elf Lastzüge mit fast 120 Tonnen Hilfsgütern hat die Caritas im Norden seit Februar 2022 in die Ukraine gebracht.

Projektpartner für die Ukrainehilfe der Caritas im Norden im Erzbistum Hamburg sind die Diözese Iwano-Frankiwsk und das Bistum Kolomyja in der Ukraine. Vom 15. bis zum 17. Oktober trafen sich Vertreter der drei Organisationen in Krakau.

Diözesancaritasdirektor im Bistum Iwano-Frankiwsk, Volodymyr Chorniy sagte: „Ich möchte mich herzlich bedanken, im Namen aller vertriebener Menschen, die gezwungen waren, während des Krieges zu fliehen und sich in der Region Iwano-Frankiwsk befinden.“ In den ersten Tagen des Krieges seien in der Region Iwano-Frankiwsk mehr als 140 000 geflüchtete Menschen aus den Teilen der Ukraine angekommen, die unter Beschuss standen. „Wir spürten sofort die Unterstützung der Caritas im Norden“, sagte Chorniy. Das sei nicht nur materielle, sondern auch geistliche Unterstützung gewesen.

Die materielle Unterstützung der Caritas im Norden geht weiter. Zuletzt war am 1. August der elfte Ukraine-Hilfstransport in Burschtyn in der Diözese Iwano-Frankiwsk im Westen der Ukraine angekommen. Der Transport hatte 15 Tonnen Hilfsgüter geladen, die direkt an die Menschen vor Ort verteilt wurden.

Mathias Thees, Projektleiter Ukrainehilfe der Caritas im Norden, appellierte an die Menschen: „Wir rufen weiterhin zu Spenden auf, um die Lage für die Flüchtlinge vor Ort zu erleichtern.“ Gebraucht würden Windeln und Hygieneartikel jeglicher Art, orthopädische Hilfsmittel wie Rollatoren und vor allem Rollstühle.

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine dauert an. „Es ist dadamit zu rechnen, dass weitere Flüchtlinge wegen der zerstörten Infrastruktur ihre Heimat im Osten der Ukraine verlassen werden“, warnte Thees.

Trotzdem weiß Diözesancaritasdirektor Volodymyr Chorniy um die anhaltende Unterstützung der Caritas: „Wir danken der Caritas Hamburg und allen Spendern, denn ihre Unterstützung geht weiter. Gott segne euch alle!“

Melanie Giering