Termine, Veranstaltungen und Meldungen aus dem Erzbistum Hamburg
Aktuelles in Kürze
Erzbistum Hamburg
Priester- und Ordenskandidaten aus Skandinavien zu Besuch
Die katholische Vereinigung für Priesteramtskandidaten und Ordenskandidaten in den nordischen Ländern, Pro Scandiae Populis (PSP), traf sich Anfang August in Hamburg. Dabei ging es um Gebet, geistliche und theologische Weiterbildung, Austausch und Gemeinschaft, aber auch um Kulturelles. So besuchten die Priesteramtskandidaten beispielsweise die Seemannsmission Stella Maris oder gingen auf den Spuren des Heiligen Ansgars durch die Hansestadt.
Auch Erzbischof Stefan Heße nahm sich Zeit für ein Gespräch mit der Gruppe und feierte einen Gottesdienst mit ihnen. In seiner Predigt würdigte er den Heiligen Dominicus, der die Fortführung der Christianisierung der nordischen Länder als Herausforderung erkannte, und sagte: „Laudare – Benedicere – Praedicare. Diese drei lateinischen Worte umrahmen das Wappen des Predigerordens und sind zugleich sein Motto. Zu Deutsch: Loben – Segnen – Verkündigen. Sie sollen uns heute Inspiration geben für unseren Auftrag und unsere Aufgabe.“ (red)
Militärseelsorger Pinzer bald in Litauen
Kiel. Militärpfarrer Thomas Pinzer, bislang in Kiel tätig, geht zum 1. September als Leiter des Katholischen Militärpfarramtes Litauen II. nach Vilnius, wo er für die 45. Panzerbrigade zuständig sein wird. Torsten Stemmer, Leitender Militärdekan für das Mililtärdekanat Kiel, sagte bei der Verabschiedung, Pinzer gehe an einen Standort, der ganz besondere Herausforderungen mit sich bringe. (red)
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Schleswig-Holstein
Künstler Christian Stejskal erzählt das Markus-Evangelium in der Liebfrauenkirche
Kiel. Aus Anlass des 800. Todestages von Franz von Assisi am 3. Oktober haben sich auch die Franziskanerinnen vom Kieler Gästekloster Haus Damiano etwas einfallen lassen. Der norwegische Fotograf, Violinist und Geschichtenerzähler Christian Stejskal wird am Samstag, 19. September um 17 Uhr in der Liebfrauenkirche in Kiel (Krusenrotter Weg 35) zu Gast sein. Er wird den Bericht des Evangelisten Markus über das Leben und Wirken Jesu auf eine ganz besondere Weise erzählen – textgetreu und ohne Manuskript. Dabei spielt er auf der Geige selbst komponierte Musik und zeigt überdies 90 Fotografien. Er hat sie auf den Spuren Christi auf Reisen durch Israel, Jordanien und Ägypten aufgenommen.
Stejskal erzähle das Evangelium mit seiner Mimik und Gestik „sehr unmittelbar, sodass man sofort davon berührt wird“, sagt Schwester Maria Magdalena Jardin. Es handele sich um ein Konzept aus Bildern, Geschichten und Musik, das in der nahöstlichen Tradition des „Parde Khaani“, einem Caféhaus-Erzählstil, stehe. Unterbrochen wird die bis etwa 20 Uhr andauernde Veranstaltung bei der „Speisung der Fünftausend“ und zwar mit einer Pause und einem Imbiss. (red)