Aufruf zur Kommunalwahl in Niedersachsen
Verantwortung übernehmen
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Die Laienräte der Bistümer Hildesheim und Osnabrück haben einen Aufruf zur Kommunalwahl am 13. September gestartet.
Die Laienräte der Bistümer Hildesheim und Osnabrück haben zur Beteiligung an den Kommunalwahlen in Niedersachsen aufgerufen. Demokratie lebe von der aktiven Einbringung der Menschen, erklärten die Vorstände der Räte in einer gemeinsamen Mitteilung. Gerade angesichts weltweiter Veränderungen und spürbarer Sorgen sei es wichtig, bei der Abstimmung am 13. September Verantwortung zu übernehmen.
Kommunalpolitik betreffe den direkten Alltag der Menschen vor Ort und reiche vom Kita-Platz bis zur Busverbindung. Als Christinnen und Christen trete man für eine gerechte sowie solidarische Gesellschaft und entschieden gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ein, betonten die Gremien. Rechtspopulistisches und völkisches Gedankengut habe in den kommunalen Gremien keinen Platz. Gleichzeitig dankten die Räte allen Kandidierenden, die sich ehrenamtlich für demokratische Werte und den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzten.
Kundgebung für Demokratie in Osnabrück
Rund 20 kirchliche und zivilgesellschaftliche Gruppen laden zu einer Kundgebung für Demokratie und Vielfalt am Samstag, 12. September, auf dem Domplatz in Osnabrück ein. Sie wollen damit am Tag vor der Kommunalwahl ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen, wie der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Osnabrück mitteilte. Die Veranstaltung unter dem Titel „Deine Stimme für... Demokratie und Vielfalt“ beginnt um 10 Uhr. Neben Infoständen und Redebeiträgen ist ein ökumenisches Friedensgebet der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen geplant.
„Am Tag vor der Kommunalwahl möchten wir betonen, dass für unsere Gemeinschaft Demokratie und Vielfalt eng verbunden und unverzichtbar sind“, erklärte die stellvertretende Superintendentin des Kirchenkreises, Inga Göbert. Getragen wird die Initiative von einem breiten Bündnis aus Verbänden, Gewerkschaften, Kirchen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Zu den Unterstützern gehören unter anderem Caritas, Diakonie, DGB und die Initiative „Omas gegen Rechts“. (epd)