Ansgarjahr
Wie die Fachleute in der Prävention arbeiten
Foto: Christian Wode/EBHH
Katja Kottmann (li.) ist in der Stabsstelle für den Bereich Intervention zuständig, Anna Westendorf hat den Schwerpunkt Prävention.
Hamburg. Die Stabsstelle erarbeitet Angebote im Bereich der primären, sekundären und tertiären Prävention. Die primäre Prävention umfasst vorbeugende Maßnahmen wie Schulungen und Sensibilisierung. Zur sekundären Prävention gehören Interventionsmaßnahmen wie zeitnahes Eingreifen, wenn es zu Meldungen oder zu Vorfällen kommt, um Gefahrensituationen zu entschärfen und Regelverstöße zu begrenzen. Tertiäre Prävention bedeutet Aufarbeitung im engeren Sinn: Es geht um die Einleitung von therapeutischen Maßnahmen, Unterstützung im Alltag, Kontakte und – bei Personen, die beschuldigt werden oder übergriffig geworden sind – Maßnahmen der Kontrolle und der Begleitung, um Rückfallrisiken zu minimieren. Hierdurch sollen Langzeitfolgen verringert, Wiederholungen verhindert und erkannte Risiken minimiert werden. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch die Begleitung der irritierten Systeme, also Kirchengemeinden oder Gruppen, nach einer Krisenintervention. Im Aufgabenfeld des Kontakts zu Betroffenen wird die Stabsstelle vom ihr angegliederten Büro der unabhängigen Ansprechpersonen unterstützt, das Meldungen entgegennimmt und Betroffenen bei der Antragstellung zur Seite steht.
Ansprechpersonen:
Anna Westendorf, Co-Leitung Stabsstelle Prävention und Intervention, Schwerpunkt Prävention, Telefon 0162 6017855, anna.westendorf@erzbistumhamburg.de und Katja Kottmann, Co-Leitung Stabsstelle Prävention und Intervention, Schwerpunkt Intervention, Telefon 040 24877496, katja.kottmann@erzbistumhamburg.de
Weitere Informationen und Materialien zum Thema: www.praevention-erzbistum-hamburg.de